Kreisverkehr

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Ein guter Verkehrsfluss ist aus mehreren Gründen von Bedeutung. Beschleunigende und bremsende Fahrzeuge resultieren in Verzögerungen und zusätzlichem CO2-Ausstoß. Außerdem trägt ein guter Verkehrsfluss auch zur Verkehrssicherheit bei und somit auch zur Lebensqualität.

Kreisverkehre werden intensiv benutzt und durch den zunehmenden Schwerverkehr und die entsprechenden Achslasten ist die Verkehrsflächenbeanspruchung sehr hoch. Außerdem handelt es sich auf Kreisverkehren um „Drehbewegungen“ der Fahrzeuge. Die Entscheidung für die Verwendung von Beton auf Kreisverkehren liegt auf der Hand, denn er verträgt schwere Belastung. Und die Tatsache, dass Wartungsarbeiten minimal sind, erhöht die Verfügbarkeit des Kreisverkehrs für den Verkehr.

In den Niederlanden gibt es verschiedene Ausführungen von Kreisverkehren, beispielsweise einspurig, Minikreisverkehr, Kreisverkehre mit überfahrbarer Mittelinsel und Turbokreisverkehre. Unabhängig von den Maßen können alle Arten in Beton ausgeführt werden. Das gilt nicht nur für die Tragdeckschicht, sondern auch für die Randeinfassungsstreifen oder -blöcke, Entwässerungsrinnen, überfahrbare Ränder bzw. Rüttelränder und die Anschlussstraßen.

Bei Kreisverkehren unterscheidet man global drei Konstruktionsarten:

  • unbewehrter Beton; diese Konstruktion wird bei leichter Verkehrslast empfohlen
  • unbewehrter Beton mit verdübelten Fugen; wird für Kreisverkehre mit viel Leichtverkehr empfohlen, beispielsweise bei intensivem Verkehr in der Stadt
  • (durchgehender) Stahlbeton; für schwere oder sehr schwere Verkehrslasten, beispielsweise an Zufahrtsstraßen von Industriegeländen.